Kein Heim fuer Plastik Kein Heim Heim fuer Plastik Plastic Planet Das Buch zum Film bestellen
8Feb/161

Gramm für Gramm – ohne Müll

http://sandrakrautwaschl.com/2016/02/07/gramm-fuer-gramm-ohne-muell/

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Letzten Freitag hatte ich das große Vergnügen, Sarah Reindl wiederzutreffen. Ich hatte mit ihr in den letzten Jahren immer wieder Kontakt, weil sie von unserer „Plastikfreien Zone“ und dem konsequenten Versuch, plastikfrei einzukaufen, fasziniert war und unbedingt auch selber in diese Richtung etwas machen wollte. An dieser Idee ist sie nun seit Jahren drangeblieben, hat 2 MitstreiterInnen gefunden und wird nun ein ganz spezielles Geschäft in Graz eröffnen.

Sarah, Verena und Elisabeth werden Lebensmittel verpackungsfrei oder im (Pfand-)Glas verkaufen. In erster Linie gibt´s Bio-  und regionale Produkte, ansonsten legen sie viel Wert auf Fairtrade. Für den Einkauf kann man Behälter selbst mitbringen oder im Geschäft leihen bzw. kaufen. Papiersackerl für den Spontaneinkauf wird es aber auch geben. Damit der Termin für die Eröffnung nach Ostern klappen kann, startet diese Woche eine Crowdfunding-Kampagne, bei der sich Leute, die das Konzept gut finden, bereits jetzt Lebensmittelgutscheine kaufen können. Es gibt aber auch noch eine Vielzahl andere Möglichkeiten, das Crowdfunding zu unterstützen. Mit den verschiedenen Varianten der Vorfinanzierung werden Einrichtung, verschiedenste Behälter und sonstiger Bedarf für die Eröffnung finanziert. Die Kampagne läuft bis 11.3. unter www.startnext.com/dasgramm . Hier findet man Infos über jede Form der Unterstützung und natürlich auch gerne höhere Investitionen!!! ;-)

Zusätzlich zur Finanzierung ist das eine sehr gute Möglichkeit, zu sehen, wie das Geschäft in Graz angenommen wird. Je mehr Gutscheine und Starterpakete vorab verkauft werden können, desto größer ist das Feedback, dass so ein Laden in Graz wirklich gewünscht ist. Ich werde mich selbstverständlich ebenfalls am Crowdfunding beteiligen und natürlich wird es für mich das reinste Einkaufsparadies sein.

Aber nicht nur das: Es ist für mich vor allem auch ein weiteres Symbol der Hoffnung auf Veränderung, ein weiterer Schritt, aus dem Wegwerf – und Verschwendungszeitalter, ein Schritt weg von Ausbeutung von Menschen, Ressourcen und Lebensräumen, vornehmlich anderswo, vornehmlich dort, wo es uns nicht auffällt! Und damit Hoffnung darauf, dass wir beginnen globale, Probleme für die wir in großem Maß mitverantwortlich sind auch dort anzugehen, wo wir es tendenziell am leichtesten können: In unserem eigenen, ganz alltäglichen Leben!

8Feb/163

Start meines neuen Blogs oder Warum A+++ nicht immer das beste sein muss

http://sandrakrautwaschl.com/2016/01/30/reuse-konferenz-in-graz-oder-warum-a-nicht-immer-das-beste-ist/

Wie angekündigt hat der Start meiner "politischen Laufbahn" in den letzten Monaten meine volle Aufmerksamkeit erfordert!

Dass ich kaum mehr Zeit gefunden habe, über das wofür ich mich nun Tag für Tag einsetze zu berichten, hat nun aber auch das Bedürfnis geweckt, in einem neuen Blog etwas "breiter" über mein (politische) Leben und verschiedene Themen, die mich beschäftigen zu berichten

In Zukunft werde ich Beiträge, die sich im weitesten Sinne mit Plastik, Müllvermeidung usw. beschäftigen, weiterhin auch auf diesen Blog stellen. Bei anderen Themen findet Ihr an dieser Stelle dann den Hinweis auf meinen neuen Blog:  www.sandrakrautwaschl.com

Unabhängig davon freue ich mich natürlich, wenn Ihr mich auch auf meinem neuen Blog besucht, Kommentare abgebt und Euch an Diskussionen beteiligt!

Es freut mich besonders, dass mein erster Beitrag im neuen Blog nun auch gleich die Verbindung zum „alten“ herstellt – das Thema ist ja wie gesagt nach wie vor hochbrisant!

Ich war diese Woche auf der ReUse Konferenz der Zero Waste Akademie (der Arge Abfallvermeidung) in Graz zur Podiumsdiskussion eingeladen. Zum Einstieg wurde ich gefragt, ob ReUse beim Versuch möglichst plastikfrei einzukaufen auch eine Rolle spielt. Ich habe darauf mit Beispielen geantwortet, die zum Teil auch in meinem Buch „Plastikfreie Zone“ bzw. auf www.keinheimfuerplastik.at beschrieben sind.

Vor allem der Umgang mit elektronischen Geräten wie Handys und Computern, liegt mir in diesem Zusammenhang ja sehr am Herzen und mein persönliches Credo „Nie wieder ein neues Handy“ wird immer wieder auf eine harte Probe gestellt, weil diese Dinger bei mir tatsächlich einiges aushalten müssen. Mein aktuelles Modell zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es nach mehreren Abstürzen nicht mehr läutet (weil der Lautsprecher offenbar kaputt ist) und gewisse Internetfunktionen nicht mehr funktionieren. Sollte also jemand von Euch ein gebrauchtes und noch funktionstüchtiges Smartphone loswerden wollen, bitte bei mir melden!

Mein Lieblingsbeispiel ist allerdings die Geschichte unseres Geschirrspülers: Nach 13 – jährigem Dauereinsatz schien er vor ca. 2 Jahren langsam aber sicher den Geist aufzugeben. Ich war der Meinung, dass 13 Jahre für so ein Gerät heutzutage ohnehin schon ein beachtliches Alter darstellen und plädierte für ein neues A+++ Gerät, einen „Energiespargeschirrspüler“ also. Peter, mein Mann sah das aufgrund seiner einschlägigen Ausbildung (Elektrotechnik) und einer – jedenfalls für mich – außergewöhnlichen Begabung im Zerlegen, Reparieren und Zusammenbauen von diversen elektrischen und elektronischen Geräten naturgemäß anders. Und tatsächlich: nachdem Peter beim Elektronikteilehändler seiner Wahl einen Schalter um heiße 60 Cent erstanden und ca. eineinhalb Stunden Arbeitszeit investiert hatte, lief unser Geschirrspüler wieder ohne Probleme…..und tut es immer noch! Ich war natürlich froh über dieses supergünstige Reparaturservice,das uns ein optimales Self ReUse ermöglichte. Doch eine noch entscheidendere Komponente dieser Aktion, wurde mir erst bei der ReUse Konferenz so richtig bewusst.

Sepp Eisenriegler, Geschäftsführer des Reparatur- und Servicezentrums R.U.S.Z in Wien, brachte dort in seinem Vortrag folgendes Beispiel:

52% der Umweltbelastung einer Waschmaschine werden durch Herstellung und Transport verursacht – und zwar auch, wenn es sich um ein A+++ Modell handelt. Selbst bei optimaler Nutzung der Energiesparprogramme, ist aus ökologischer Sicht, die Weiterverwendung (oder auch kleinere Reparaturen) eines vorhandenen Geräts also immer die günstigere Variante. Abgesehen von der sich „zufällig“ laufend verschlechternden Reparatur- und Servicefähigkeit von Geräten und sehr ausgefeitlen Marketing – und Werbestrategien stehen der tatsächlichen Umsetzung dieser Erkenntnis aber auch noch perfidere „Phänomene“ wie geplante Obsoleszenz (geplante absichtliche Verringerung der Lebensdauer von Produkten) im Wege! Ohne entsprechende Rahmenbedingungen, kann das System „Misswirtschafskreislauf“ kaum unterbrochen werden. Wir brauchen endlich Vorgaben für Langlebigkeit und Reparaturfreudigkeit von Produkten. Kaufen für die Müllhalde hat keine Zukunft mehr!

Politische Aufgaben sind in diesem Zusammenhang neben der vielzitierten „Bewusstseinsbildung“ (ich würde es in diesem Zusammenhang ja eher Aufklärungsarbeit nennen), vor allem die Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen, die nachhaltige Produktion, Nutzung von Produkten unterstützen und Reparaturfähigkeit als ein wesentliches Kriterium in der Beurteilung von Energieersparnis und Ressourcenschonung festlegen.

Auch wenn das in einem System, das von Verschwendung lebt, eine ziemliche Challenge sein wird – wir müssen jetzt damit anfangen!

17May/154

Ein notwendiger Schritt

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Ob meiner nun schon monatelangen Abwesenheit auf meinem Blog, hegen vielleicht schon einige unter Euch den Verdacht,  ich hätte meine "Antiplastikmüllaktivitäten" eingestellt.

Diesbezüglich kann ich euch beruhigen. Ich bin nach wie vor laufend mit Lesungen und Vorträgen unterwegs und es wird in nächster Zeit sogar auch wieder ein oder zwei Fernsehbeiträge dazu geben.

Der Grund für meine derzeit eingeschränkte Schreibtätigkeit ist ein anderer:

Ich bin ja über die beinahe schon 6 Jahre unseres Experiments, wie Ihr hoffentlich mitverfolgen konntet, immer mehr zur Erkenntnis gelangt, dass sich auch auf übergeordneter Ebene (nämlich dort, wo Rahmenbedingungen beschlossen werden) in vielen Bereichen etwas verändern muss, damit unsere Kinder (und nicht nur sie) eine Chance auf die Zukunft haben, die wir ihnen wünschen.

Nicht zuletzt durch mein Engagement für dieses Thema und natürlich durch viele glückliche Umstände, habe ich jetzt die Chance bekommen, in meinem Bundesland, der Steiermark tatsächlich bei der kommenden Landtagswahl am 31.5., für die GRÜNEN ein Mandat zu erlangen.

Ich bin in den letzten Jahren, sehr oft dazu ermuntert worden, diesen Schritt zu gehen. Ich habe oft gehört: "Die Politik braucht wieder Menschen, die das leben, was sie reden!"  Das hat mich natürlich sehr motiviert und ja,  für so jemanden halte ich mich im Großen und Ganzen auch selber - mit allen Kompromissen, die natürlich trotz alledem oft notwendig sind.

Die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre, bestärkt mich immer mehr darin, dass es in unglaublich vielen Bereichen dringenden Handlungsbedarf gibt. Neben der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen ist es vor allem der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft, der mir zunehmend Sorgen macht. Und beide Bereiche beeinflussen sich auch gegenseitig und müssen deshalb aus meiner Sicht immer gemeinsam betrachtet werden - so komplex und schwierig das auch mitunter ist. Dass ich bei den GRÜNEN politisch aktiv geworden bin, hat viel damit zu tun, dass sie in Österreich für mich nach wie vor die einzige Partei sind, die das tut.

Die zur Zeit von gewissen politischen Strömungen immer massiver betriebene "Sündenbocksuche" und pauschale Hetze gegen bestimmte Gruppen von Menschen, lehne ich zutiefst ab. Hierin liegt nicht der kleinste Hoffnungsschimmer, für die dringlichsten Problem auf dieser Welt, in Österreich, in der Steiermark,...auch nur den geringsten konstruktiven Lösungsansatz zu finden.

Trotz des schlechten Images, das Politik in weiten Kreisen hat, war es für mich schließlich einfach ein "notwendiger Schritt", mich in dieses Feld zu begeben.

Notwendig, weil ich einfach die Chance bekommen habe.

Notwendig, weil ich es mir prinzipiell zutraue.

Notwendig, weil ich einfach nicht nur zuschauen und/oder "schimpfen" möchte.

Notwendig, weil ich einfach nicht anders kann, als es zu versuchen.

Notwendig, weil ich daran glaube, dass positive Veränderung möglich ist.

Notwendig, weil die Hoffnung größer ist, als die Zweifel!!

Alle SteirerInnen unter Euch, die diese Hoffnung mit mir teilen, können mir also bei der kommenden Landtagswahl auch direkt das Vertrauen aussprechen und mir eine Vorzugsstimme geben:

Im Wahlkreis Graz/ GU bin ich auf Platz 1, in der Obersteiermark auf Platz 7, in Ost- und Weststeiermark auf Platz 8.

Wie immer es ausgeht, ich melde mich nach der Wahl jedenfalls auch wieder auf diesem Blog bei Euch! Inzwischen Danke für Eure Geduld und haltet mir die Daumen!

18Jan/1511

Gebrauchte Handys und Plastikwäschekörbe

Da es in einem Kommentar einer Leserin gerade wieder angesprochen wurde, möchte ich hier nochmal etwas zu meiner Einstellung zu Plastikgebrauchsgegenständen sagen:

Ich habe gerade erst kurz vor Weihnachten eine "neues" gebrauchtes Handy von einem ehemaligen Schulkollegen geschenkt bekommen. Vor 5 Jahren habe ich beschlossen, solche und ähnliche Dinge (bei denen Kunststoff ja definitiv unvermeidbar ist) zumindest nie mehr neu zu kaufen. Was im Übrigen aber nicht nur dem Plastikverzicht geschuldet ist, sondern auch meiner Überzeugung entspricht, dass ich all die nützlichen, hochentwickelten Geräte einfach nicht mehr als Wegwerfartikel verwenden möchte.

Bei vielen anderen Plastikgebrauchsgegenständen  in unserem Haushalt (z.B. Wäschekörbe) warte ich auch schon seit Jahren darauf, dass sie den Geist aufgeben, weil ich es so wie die besagte Leserin eben  nicht für sinnvoll halte, sie noch funktionstüchtig wegzuwerfen. Auf die Alternative aus Korbgeflecht werde ich also wohl noch ein paar Jahre warten müssen.

Einzig in Küche und Bad war ich wirklich sehr konsequent, weshalb ein Großteil unseres ehemaligen Tupperware-Inventars noch immer in unserem leerstehenden Stall lagert - einen kleinen Teil habe ich immerhin noch an ein paar unverbesserliche Tupperwarefans verschenken können ;-) .

Für mich waren schlicht und einfach gesundheitliche Bedenken dafür ausschlaggebende, dass ich unser Essen soweit als möglich nicht mehr mit Plastik in Berührung bringen wollte und daher Tupperware durch Glas, Keramik oder Edelstahl ersetzt habe. Weggeworfen habe ich kein einziges Stück. Manche Teile brauche ich jetzt noch im Garten oder als Futterbehälter für meine Hühner auf - da bin ich nicht ganz so genau!

Allen TupperwarebesitzerInnen kann ich also nur empfehlen, die Dinge nach und nach (wenn sie kaputt gehen) zu ersetzen und jedenfalls keine neuen mehr zu kaufen.

Und wenn´s dann mal was Neues sein muss hier wieder ei neuer Link einer anderen Leserin mit vielen Artikeln, die auch ich in meinem Haushalt verwende:Ein teil des ausgemusterten Plastikberges

Plastikfreies Einkaufen bei PLASNO unter folgendem Link:

http://www.plasno.de/31/de/alltaegliches.html

18Jan/154

Pflege von Holzbürsten

Da mir dieser Tipp einer Leserin persönlich sehr geholfen hat, möchte ich heute an dieser Stelle nochmal öffentlich machen:

Mit Freude sehe ich viele Naturbürstel in Eurem Bad.
Ihr habt mir soviel Boost gegeben mit Eurer Konsequenz, da möcht ich Euch auch was “geben” ^^ falls ihr das nicht eh schon wisst :
Bei Bürstel, die mit Wasser in Berührung kommen,
das Holz vorher 2- 3 mal mit ein wenig Speiseöl einpflegen und nach Möglichkeit mit der nassen Seite nach unten trocknen lassen, damit die Feuchte nicht so ins Holz ziehen kann – das verlängert die Lebensdauer ein klein wenig .

10Dec/143

Ein Fall von Zivilcourage ruft nach Nachahmung

Der Fall der Grazer Bioladenbesitzerin Ushij Matzer hat in den letzten Tagen für Aufregung gesorgt. Der Protest gegen eine Geldstrafe, wegen ihrer Weigerung Holzutensilien aus ihrem Laden zu verbannen und gegen Plastikteile zu ersetzen, ist ihr sogar ein paar Tage Ersatzfreiheitsstrafe wert.

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Endlich wehrt sich auch einmal eine Wirtschaftstreibende  mal medienwirksam gegen die absurde Reglementierungs – und Einschränkungskultur, die in den letzten Jahren immer groteskere Blüten treibt – und so gut wie immer negative Auswirkungen für Umwelt, Ressourcenverbrauch, Klimaschutz und alle Formen des vernünftigen Einsparensund Zusammenlebens hat.

Ich erlebe die Auswirkungen diverser Verbots- und Verordnungsauswüchse seit 5 Jahren als Konsumentin. Wenn ich mit meinen Edelstahldosen an einer Feinkosttheke Käse oder Wurst einkaufen wollte, habe ich immer wieder (und die LeserInnen dieses Blogs haben das vielfach bestätigt) zu hören bekommen: „Das dürfen wir nicht!“ „Aus hygienischen Gründen ist das nicht erlaubt!“ „Sie könnten mit Ihrer Dose Keime einschleppen.“…..usw.

Bis jetzt habe ich dennoch immer bekommen, was ich wollte (und vor allem nichts, was ich nicht wollte!) Auch wenn es dazu manchmal nötig war, die Dose in der Luft zu halten und den Käse hineinwerfen zu lassen oder mit der Chefin oder dem Chef zu sprechen.

Aber das ist einfach meine Form des friedlichen, zivilen Widerstandes gegen (angebliche) Vorschriften, die offenkundig nicht unserem Wohl sondern maximal unserer Obrigkeitshörigkeit, kollektiver Verdummung oder der systematischen Untergrabung des gesunden Hausverstandes dienen.

In Bioläden, diversen Spezialgschäften, auf Bauernmärkten oder bei Dirketvermarktern war es bisher leichter der Plastik(verpackungs)flut nebst diversen Schadstoffen, Weichmachern, und chemischen Zusätzen zu entkommen.

Ziel muss es sein, dass das umwelt- und gesundheitsschonende Einkaufen auch in jedem Supermarkt wieder selbstverständlich und für alle Menschen möglich wird (Zum Glück gibt es ja auch da positive Beispiel….).

Da ist die Politik gefordert, endlich wieder sinnvolle Rahmenbedingungen zu schaffen und wir KonsumentInnen indem wir uns nicht jedes angebliche Verbot gefallen lassen. Und natürlich braucht es auch Wirtschaftstreibende wie Fr. Matzer, die mit einer klaren Haltung zeigen, dass Gesetze für Menschen da sind – und nicht umgekehrt!!

8Dec/140

Manchmal braucht es drastische Maßnahmen

Zur allgemeinen "Erheiterung" heute mal für alle, die die Geschichte noch nicht mitbekommen haben:

Eine entschlossene Grazer Bioladenbesitzerin und ein Beitrag, den ich schon 2010 zu diesem Thema geschrieben habe!

http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/4611339/Holz-statt-Plastik_Furs-Holzbrett-ins-Gefaengnis?direct=4613323&_vl_backlink=%2Fk%2Fwirtschaft%2F4613323%2Findex.do&selChannel

http://www.keinheimfuerplastik.at/hygienisch-praktisch-gut/

28Nov/1410

Alternativen gibt es- man muss nur wissen wo

Unter diesem Motto will ich Euch nun immer wieder Menschen, Betriebe und Aktionen vorstellen, die ich im Zuge unseres Experiments und bei meinen Lesungen und Vorträgen kennen gelernt habe.

Hier nun als erstes der Link zum Internetshop von Karin Haffert, die ich schon mehrmals in Niederösterreich getroffen habe und die Ihre Alternativprodukte wirklich auf Herz und Nieren prüft. Es geht dabei natürlich nicht immer nur um Plastikreduktion, sondern auch um viele andere wichtige Kriterien des nachhaltigen Einkaufens.

http://www.beechange.com

Gerade vor Weihnachten findet man hier wirklich viele praktische, einfache und wunderschöne Alternativgeschenke!

Viel Spaß beim Schmöckern!

Und hier noch speziell die Info für die vielen Leute, die mich immer nach alternativen Zahnbürsten fragen.

http://www.beechange.com/25_hydrophilBambus Zahnbürste Hydrophil 100% biologisch abbaubar

17Nov/140

Petition gegen Wegwerfplastik und konkrete Maßnahmen

greenpeace starten eine petition gegen Wegwerfplastik: Bitte unterschreiben!!

https://secured.greenpeace.org/…/pr…/konsum/wegwerf-plastik/

Und hier ein bericht über die Aktuelle Entwicklung in Frankreich!

http://netzfrauen.org/2014/11/06/vorbildlich-frankreich-verbietet-weichmacher-einweggeschirr-und-plastiktueten/

20Sep/1416

Plastikfreier WC – Reiniger

Liebe Leute, nach einer langen und erholsamen Urlaubspause, hat mich der österreichische Vorwinter gleich mal ein paar Tage ans Bett gefesselt.

Nun bin ich aber mit neuem Elan wieder da und werde mich in nächster Zeit auch bemühen Eure Kommentare und Fragen der letzten Zeit zu beantworten.

Ansonsten werd ich mich in näherer Zukunft hier eher mit kurzen Statements zu Wort melden, da ich jetzt intensiver an der neuen Version der "Plastikfreien Einkaufstipps" arbeiten werde. (aus der dann hoffentlich irgendwann ein App entsteht...)

Heute möchte ich an dieser Stelle nochmal eine Frage beantworten, die immer wieder an mich herangetragen wird: Wie putzt man - vor allem heikle Bereiche wie Bad und WC - plastikfrei und -was mir immer wichtiger wird - mit möglichst wenig schädlicher Chemie.

Die einfache Antwort: Zitronensäure, am besten in Pulverform aus Reformhaus, Apotheke (eigene Behälter mitbringen!!!) oder in manchen Drogeriemärkten im Karton erhältlich.

Fürs WC: etwas Zitronensäure hineinstreuen, mit der WC-Bürste ordentlich verteilen, ca 10 min einwirken lassen, am besten mit heißem Wasser und WC-Bürste nachschrubben, spülen und fertig!

Dauert vielleicht insgesamt 3 bis 5 Minuten länger als mit einem klassisch-giftigen WC- Reiniger, ist dafür aber gesünder, billiger und umweltschonender - und im Ergebnis absolut gleichwertig!